Maboni präsentiert die VIA BLU Modenschau auf der Krämerbrücke in Erfurt

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Maboni präsentiert Euch VIA BLU

Gemeinsam mit Erfurter Blau, einer Manufaktur deren Markenzeichen das Erfurter Waidblau ist, haben wir eine Kollektion im Bauhausstil entworfen. VIA BLU ist komplett in Erfurt gefertigt. Alle Stoffe sind, wie gewohnt, in bio-Qualität und von Hand mit echtem Waidblau gefärbt.

Erlebt auf dem blauen Teppich eine außergewöhnliche Fashionshow. Wir präsentieren Euch Mode für Kinder und Erwachsene.

am 25. August 2019
ab 11 Uhr
auf der Krämerbrücke

in Erfurt

Wir freuen uns auf Euch!

 

Letztes Jahr haben wir auf der Krämerbrücke unseren Maboni Store eröffnet. Dabei lernt man schnell alle Nachbarn kennen. Mit Rosanna Minelli von der Manufaktur Erfurter Blau haben wir dann die Idee entwickelt eine gemeinsame Kollektion zu erstellen. Ihre Farbe – unsere Mode.

Gesagt, getan!

 

Aus einem Gespräch unter Nachbarn wurde die Idee zur Zusammenarbeit. Rosanna Minelli und Mone Lohn teilen die gleichen Werte und Ansprüche an ihre Arbeit: hohe, umweltfreundliche Qualität und Nähe zur Region. Und seit Kurzem auch die Idee zu VIA BLU.

VIA BLU
Rosanna Minelli und Mone Luhn, gemeinsam haben sie VIA BLU ins Leben gerufen

Rosanna Minelli, die die Manufaktur Erfurter Blau auf der Krämerbrücke führt, ist dabei einzigartig in ihrem Handeln. Sie belebt jahrhundertealtes Wissen um das Färben mit Pflanzen zu neuem Leben. Und das hat Tradition in Erfurt. Dazu zählt auch das Färben von Textilien.
Die Waidblau-Pflanze Isatis Tinctoria, so wie sie auch von Frau Minelli genutzt und verarbeitet wird, hat Erfurt einst zu hohem Ansehen und Reichtum verholfen. Als eine von 4 Waidmetropolen war Erfurt in ganz Europa bekannt. Die Klima- und Bodenbedingungen in Thüringen eigenen sich hervorragend für den Anbau der Färbepflanze. Dadurch kann bis heute das berühmte Erfurter Blau in allen Arbeitsschritten regional hergestellt werden. Unserer Natur und Umwelt bedeutet das viel: kurze Transportwege, Pflege einheimischer Pflanzen & Kultur, eine Verarbeitung ohne Chemikalien.

Ein paar Schritte weiter auf der Krämerbrücke trifft man auf den Laden von Mone Luhn. Als Modedesignerin verknüpft sie das traditionelle Handwerk mit innovativen Ideen. Sie entwirft mitwachsende Kinderkleidung, die in Erfurt genäht und gefertigt wird. Das mitwachsende Prinzip ihrer Designs schont Ressourcen und Umwelt. Dass ihre Arbeitsschritte in der Region ausgeführt werden, ist ihr dabei besonders wichtig, um nachhaltig auf Natur und Umwelt Rücksicht zu nehmen. 

Die Idee der Zusammenarbeit von Frau Minelli und Frau Luhn fusst auf ihrer gemeinsamen Leidenschaft für Stoffe und Textilien, sowie auf ihrem Antrieb die Natur zu schonen und zu achten. Im August 2019 wird die erste Kollektion vorgestellt. VIA BLU ist Mode für Kinder und Erwachsene. Von Hand gefärbt im Erfurter Blau, aus bio-zertifizierten Stoffen, frei von Chemikalien und nachhaltig in der Region hergestellt. Dabei fällt noch eine weitere Besonderheit auf. VIA BLU ist inspiriert vom Bauhaus, das seinen Ursprung in Weimar hat. Eine Kombination, die sie weltweit einmalig macht und gleichzeitig den Kreis der Regionalität schließt.
Die VIA BLU Kollektion, mit ihrem modernen, lebendigen Design wird auf der Krämerbrücke vorgestellt. Ein blauer Teppich wird zum Laufsteg. Und die geschichtsträchtige Krämerbrücke wieder einmal Zeuge von etwas ganz Besonderem der Handwerkskünste.

Die erste Kollektion der neuen Marke VIA BLU ist eine Hommage an 100 Jahre Bauhaus und einen seiner bekanntesten Lehrer – Johannes Itten. Sie basiert auf der BLAUHAUS-Kollektion,die Rosanna Minelli in ihrer Manufaktur Erfurter Blau anlässlich des Jubiläums dieser berühmten Kunstschule kreierte.

 

Kommt vorbei uns erlebt gemeinsam mit uns die Premiere von VIA BLU,
Euer Maboni Team

 

 

PS: Kleiner Tipp: Einfach die Veranstaltung bei Facebook zusagen und automatisch erinnert werden. 

 

 

Who made my clothes: Steckbrief Mone

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Zur Fashion Revolution Week wird weltweit diese Frage gestellt:
„Who made my clothes?“

Wir von Maboni wollen Euch eine klare Antwort darauf geben! Teil 1: Mone

Mone, Gründerin von Maboni

Steckbrief Mone 

Name:Mone
Alter: 37 Jahre
Beruf: Modedesignerin, Damen – und Herrenschneidermeisterin

Meine Vita
Schulabschluss: Abi 2000, Schneidermeisterin 2008, Modedesign 2009
Ausbildung:
Warum überhaupt? Weil ich schon immer der Meinung war, dass Ästhetik und Nachhaltigkeit Teamplayer sind – der Mensch konsumiert, um seine Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn das Produkt dann auch noch ökologisch durchdacht und fair hergestellt ist, ist das ein wunderbarer Mehrwert. Mein Herz brennt für diese Art zu leben. – Grün – regional – fair 

Meine Aufgaben bei Maboni:
Designentwürfe, Schnitt, Stoffbestellungen, Vertrieb, Bürokratie, und alles andere auch

 

Meine Meinung
Was ist dir als Gründerin für die Arbeitsbedingungen bei Maboni besonders wichtig?
Mir ist es wichtig, dass Maboni unsere Region stärkt. Wir lieben Thüringen, und wollen zeigen, dass wir unsere Kollektion hier vor Ort fertigen und somit die Qualität und die faire Bezahlung bewahren. Wir arbeiten bewusst mit allein erziehenden Müttern und Menschen mit Behinderungserfahrungen zusammen.

Wie passen Mode und Umweltschutz für dich zusammen?
Super!… Kleidung gehört ganz nah zu unserem Leben dazu, schützt und verschönert uns. Es ist also natürlich, dass wir Kleidung konsumieren. Zu welchen Bedingungen die zweite Haut auf unserer liegt, dass können wir aber direkt mitbestimmen. Indem wir bewusst transparente, umweltbewusste Biomarken wählen – am besten regionale Labels, mit denen man noch persönlich und ehrlich ins Gespräch kommen, und sich erkundigen kann, wer und was genau dahinter steckt.

 Welche unternehmerische Intension hast du für Maboni?
Unser Kernziel ist es, im Bereich Kindermode und besondere Geschenke ein komplett transparenter Onlinestore mit kundennahem Geschäft in Eurer Region zu bieten. Will ich, als Mama, Papa, Oma/Opa oder Tante meinem Kind etwas schenken, dass seine Umwelt respektiert und schont, dass für faire Bezahlung, ökologische Materialien und Umweltschutz steht, und dabei 3x so lang getragen werden kann – dann passt Maboni wunderbar und bringt grünes Bewusstsein in Euer Haus.

Eure Mone

Who made my clothes? Steckbrief Stef

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Zur Fashion Revolution Week wird weltweit diese Frage gestellt:
„Who made my clothes?“

Wir von Maboni wollen Euch eine klare Antwort darauf geben! Teil 2: Stef

 

Stef von Maboni

Steckbrief Stef

Name: Stef
Alter: 31
Beruf: Dipl. Modedesignerin

Meine Vita

Schulabschluss: Abi 2007, Modedesign 2015
Ausbildung:
Ich wollte schon immer einen kreativen Job ausüben und in einem Büro vor dem Bildschirm sitzen kam für mich nie in Frage. Deshalb fiel meine Wahl auf Modedesign nachdem ich mit 16 Jahren das erste Mal an einer Nähmaschine saß. Allerdings war während meines Studiums auch schnell klar, dass ich nicht für irgendein schnelllebiges Label arbeiten will, was nur so mit den Ressourcen der Erde um sich schleudert! Nach mehreren Praktika im Abendmodebereich und Kindermodesektor, habe ich in einem exklusiven Pariser Brautmodeatelier, welches ausschließlich maßgeschneiderte Kleider anfertigt, gearbeitet und war außerdem ein halbes Jahr bei einer marokkanischen Designerin in Rabat tätig, die unter anderem auch für die Königsfamilie anfertigt. Schließlich bin ich 2018 auf Maboni getroffen.

Meine Aufgaben bei Maboni:
Design, Schnitte, Zuschnitt, Näharbeiten

 

Meine Meinung 

Welche Trends siehst du in puncto Modeindustrie auf uns zukommen?
Im Grunde genommen kommt doch alles wieder was schon einmal Mode war. Schaut man sich die Laufstege der Metropolen an, ist die Hälfte der Kleidung nicht alltagstauglich! Was ich persönlich viel wichtiger finde, ist das Selbstbewusstsein mit welchem man sich und somit seine Kleidung präsentiert. Man sollte vielmehr darauf achten was einem selber und seiner Figur schmeichelt und dies dann mit Überzeugung und einem guten Gefühl tragen können.

Du hast lange in Frankreich gelebt. Gibt es (modetechnisch) in Frankreich andere Verhaltensweisen, die du dir für Deutschland auch wünschst?
Ich wünsche mir nicht, dass die Deutschen anfangen sich wie die Franzosen zu kleiden. Jedes Land ist unterschiedlich und das macht die Vielfalt so interessant. Allerdings fällt mir immer wieder auf, dass Deutsche sich viel praktischer und wetterbeständiger anziehen als Pariser. Pariser sind nicht gleichzusetzen mit Franzosen. Den Begriff Matschhose habe ich beispielsweise nie in meinem Mamaleben in Frankreich gehört. Dort habe ich kleine Jungen in engen Jeans und Hemden auf dem Spielplatz gesehen und Mädchen in Ballerinas und Spitzenrock. Das war ein ziemliches Umdenken als ich 2018 zurück nach Deutschland gekommen bin und ich achte mittlerweile wieder auf ganz andere Sachen als noch vor einem Jahr.

Was ist dir an Kinderkleidung besonders wichtig?
Jeder sollte sich in seiner Kleidung wohl fühlen – Kinder besonders! Denn wer sich unwohl in seiner (zweiten) Haut fühlt, kann auch nicht zu einer selbstbewussten Person heranwachsen. Diese zweite Haut sollte sich gut anfühlen, bequem sein und man muss sich damit identifizieren können.
Wenn meine Tochter nur Röcke anziehen mag, dann ist das eben so und wenn es mal der furchteinflößende Dinopulli sein soll, dann ist das natürlich auch in Ordnung!

Eure Stef